15.05.2027
#6913
Hautkrebs-Screening gem. Krebsfrüherkennungs-Richtlinien des G-BA
Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Michael Ardabili
Dr. med. Eckhard Kampe
Beschreibung
Das Hautkrebs-Screening ist seit dem 1. Juli 2008 im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen Bestandteil des GKV-Leistungskataloges. Eine entsprechende Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss vorbehaltlich beschlossen. So haben ab Juli 2008 GKV-Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung. Ziel der Untersuchung ist die frühzeitige Diagnose des malignen Melanoms, des Basalzellkarzinoms sowie des Spinozellulären Karzinoms. Bestandteile der Untersuchung sind neben einer gezielten Anamnese die visuelle Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut sowie die Befundmitteilung mit diesbezüglicher Beratung und die Dokumentation. Die vollständige Dokumentation ist dabei Voraussetzung für die Abrechnungsfähigkeit. Durchführen können die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung niedergelassene Dermatologen sowie hausärztlich tätige Fachärzte und -ärztinnen für Allgemeinmedizin, Innere Medizin und praktische Ärzte und Ärztinnen. Zur Erbringung und Abrechnung der Leistung ist eine Genehmigung bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu beantragen. Für das Erlangen der Genehmigung ist der Nachweis über die Teilnahme an einer anerkannten curricularen Fortbildung "Hautkrebs-Screening" erforderlich. Die Akademie für ärztliche Fortbildung bietet die geforderte Fortbildung in Münster an.
Inhalt
Inhalt
- Potentieller Nutzen und Schaden von Früherkennungsmaßnahmen
- Kriterien zur Beurteilung von Früherkennungsmaßnahmen
- Häufigkeit Hautkrebs
- Maßnahmen zur Ansprache der Versicherten
- Programm der Krebsfrüherkennungsuntersuchung
- Gesundheitsuntersuchung, frühzeitige Sensibilisierung des Patienten (Das gesetzliche Programm der KFU/GU)
- Ätiologie des Hautkrebs, Risikofaktoren oder -gruppen
- Gezielte Anamnese
- Krankheitsbilder
- visuelle, standardisierte Ganzkörperinspektion (Demonstrationsvideo)
Teilung des Plenums:
- Übung zur Ganzkörperinspektion am Probanden und zeitgleich Befundmitteilung mit diesbezüglicher Beratung, praktische Übung
- Vorstellung und Diskussion von Fallbeispielen
- Dokumentationsmaßnahmen
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Termine
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte
Hinweis
Teilnehmende erhalten folgendes Begleitmaterial zum Fortbildungsprogramm:
• Begleitbuch für Ärztinnen und Ärzte
• Begleitbuch für MFAs
• Begleitbuch für Ärztinnen und Ärzte
• Begleitbuch für MFAs
Beide Bücher werden im Schuber geliefert und bieten über einen QR-Code bzw. Link auf der 2. Umschlagseite Zugang zum sog. „Virtuellen Koffer“. Dieser „Virtueller Koffer“ bietet er Ihnen Zugang zu einem Download-Portal mit Inhalten, die regelmäßig aktualisiert werden. Dazu gehören die Präsentationen der Fortbildung, Patienteninformationsmaterialien, Checklisten, Filme, aktuelle Studien und weitere Hintergrundinformationen zum HKS.
eLearningzeiten
4 Wochen vor dem Präsenztermin
Adresse
Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals der RuB
Gudrunstr. 56
44791 Bochum