Psychotherapie der Traumafolgestörungen
Wissenschaftliche Leitung
Ute Bluhm-Dietsche
Dr. med. Thomas Haag
Dr. med. Matthias Henzler
Beschreibung
- Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen
- Behandlung der Non-Komplexen PTBS
- Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen
- Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik
- Selbsterfahrung und Psychohygiene
Dokumente
Termine
Ziele
Das vorliegende BÄK-Curriculum bietet eine an aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen Traumafolgestörungen orientierte Fortbildung für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten an, die es erlaubt, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen systematisch aufzufrischen und weiter zu vertiefen.
Die herausgebenden Kammern – die Bundesärztekammer und die Bundespsychotherapeuten-kammer – wollen hierdurch zur weiteren Verbreitung und Implementierung evidenzbasierter Behandlungen von Traumafolgestörungen beitragen.
Das BÄK-Curriculum soll zugleich für die in der vertragsärztlichen Versorgung psycho-therapeutisch tätigen Fachärzte, Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten einen Rahmen bieten, die gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geforderte Qualifikation zur Durchführung von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) im Rahmen einer Behandlung mit einem Richtlinienverfahren sowie die Strukturvoraussetzungen für die Teilnahme am Psychotherapeutenverfahren der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) zu erfüllen.
Zielgruppe
Teilnahmevoraussetzungen
Die Kenntnisse können über die Curriculare Fortbildung „Psychotraumatologie“ gem. Curriculum der BÄK (40 UE) oder über eine äquivalente Fortbildung nachgewiesen werden (Nachweis ist mit der Anmeldung vorzulegen).
- Psychotherapeutische Medizin
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Psychiatrie und Psychotherapie
- oder der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“
- Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
- Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten
Hinweis
Zur vollständigen Erbringung aller Inhalte des Curriculums „Psychotherapie der Traumafolgestörungen“ der BÄK sind zusätzlich ein EMDR-Kurs von min. 27 UE sowie Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen in einem Umfang von min. 10 UE nachzuweisen.
Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 UE gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.
eLearningzeiten
Adresse
Borkumer Fort- und Weiterbildungswoche
Veranstaltungsort noch offen 0
26757 Borkum