18.04.2027 - 25.09.2027
#6498
Psychotherapie der Traumafolgestörungen
Wissenschaftliche Leitung
Ute Bluhm-Dietsche
Dr. med. Thomas Haag
Dr. med. Matthias Henzler
Beschreibung
Belastende Lebensereignisse sind Bestandteil des menschlichen Daseins. Das Erleben von Traumata wie Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen, Kriegseinsätze oder Flucht können zu großem psychischem Leiden führen und in Traumafolgestörungen münden. Um Patientinnen und Patienten mit Traumafolgestörungen angemessen zu versorgen, bedarf es umfassender gesicherter Kenntnisse in der Psychotraumatologie und in der Psychotherapie von Traumafolgestörungen. Zur psychotherapeutischen Kompetenz gehören u. a. die Realisierung einer adäquaten therapeutischen Haltung, die professionelle Gestaltung einer therapeutischen Arbeitsbeziehung, die Durchdringung der Komplexität der Traumafolgen einer Patientin bzw. eines Patienten, die Berücksichtigung des Umfeldes und der Ressourcen sowie die fachkundige Anwendung einer Behandlungsmethode. Das vorliegende Curriculum bietet eine am aktuellen Stand der Psychotherapieforschung, Expertenempfehlungen und den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung orientierte Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte mit psychotherapeutischer Weiterbildung und für Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten an, die es ermöglicht, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen systematisch aufzufrischen und weiter zu vertiefen.
Inhalt
- Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen
- Behandlung der Non-Komplexen PTBS
- Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen
- Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik
- Selbsterfahrung und Psychohygiene
Zum Curriculum gelangen Sie über folgenden Link: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Aus-Fort-Weiterbildung/Fortbildung/BAEK-Curricula/BAEK-Curriculum_Psychotherapie_der_Traumafolgestoerungen.pdf
Wissenschaftliche Leitung:
Ute Bluhm-Dietsche, Bielefeld
Niedergelassene FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FÄ für Allgemeinmedizin, ZB Psychotherapie
Dr. med. Thomas Haag, Herdecke
FA für Psychosomatische Medizin, FA für Allgemeinmedizin, ZB Psychotherapie
Langjährig Ltd. Arzt der Abteilung JONA - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke/Co-Leitung des Westfälischen Instituts für Psychotraumatologie (WIPT)
Dr. med. Matthias Henzler, Dortmund
Niedergelassener FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Allgemeinmedizin, ZB Suchtmedizinische Grundversorgung
Termine
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte (*siehe Teilnahmevoraussetzung)
Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten
Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten
Teilnahmevoraussetzungen
Kenntnisse in der Psychotraumatologie
Die Kenntnisse können über die Curriculare Fortbildung „Psychotraumatologie“ gem. Curriculum der BÄK (40 UE) oder über eine äquivalente Fortbildung nachgewiesen werden (Nachweis ist mit der Anmeldung vorzulegen).
Die Kenntnisse können über die Curriculare Fortbildung „Psychotraumatologie“ gem. Curriculum der BÄK (40 UE) oder über eine äquivalente Fortbildung nachgewiesen werden (Nachweis ist mit der Anmeldung vorzulegen).
*Ärztinnen und Ärzte mit der Gebiets- bzw. Zusatzbezeichnung
- Psychotherapeutische Medizin
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Psychiatrie und Psychotherapie
- oder der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“
- Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
- Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten
Hinweis
Anreise nach Borkum: Samstag, 17. April 2027
EMDR (min. 27 UE) / Supervision (min. 10 UE)
Zur vollständigen Erbringung aller Inhalte des Curriculums „Psychotherapie der Traumafolgestörungen“ der BÄK sind zusätzlich ein EMDR-Kurs von min. 27 UE sowie Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen in einem Umfang von min. 10 UE nachzuweisen.
Zur vollständigen Erbringung aller Inhalte des Curriculums „Psychotherapie der Traumafolgestörungen“ der BÄK sind zusätzlich ein EMDR-Kurs von min. 27 UE sowie Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen in einem Umfang von min. 10 UE nachzuweisen.
Das Curriculum der BÄK sieht zu den Supervisionen folgendes vor:
Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 UE gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.
Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 UE gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.
Der erste Präsenzteil (41 UE) findet vom 18. bis 23. April 2027 auf Borkum in physischer Präsenz statt.
Der zweite Teil in physischer Präsenz (12 UE) findet am Freitag/Samstag, 24./25. September 2027 in Münster statt und das Abschlusskolloquium wahlweise am Freitag, den 12. November 2027 oder Freitag, den 3. März 2028. Die Anmeldung zum Abschlusskolloquium ist nach Abschluss aller Module möglich.
Die Curriculare Fortbildung schließt für Ärztinnen und Ärzte aus dem Kammerbereich Westfalen-Lippe mit einem ankündigungsfähigen Zertifikat "Psychotherapie der Traumafolgestörungen" ab. Teilnehmende aus anderen Kammergebieten erhalten eine Teilnahmebescheinigung.
eLearningzeiten
22. März bis 17. April 2027
Adresse
Borkumer Fort- und Weiterbildungswoche
Veranstaltungsort noch offen 0
26757 Borkum