SpECi - Spiritual / Existential Care interprofessional
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Philipp Lenz
Dr. Leo J. Wittenbecher
Beschreibung
Somit stellt die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen in ihren spirituellen und existenziellen Bedürfnissen eine wesentliche Anforderung für alle im Gesundheitswesen Tätigen dar.
Sie wünschen sich Qualifizierungen, um angemessen auch auf dieses Fragen und Nöte der von ihren betreuten Menschen einzugehen.
Das Curriculum entspricht der kompetenzbasierten und berufsgruppenunabhängigen Matrix der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zur Erstellung curricularer Weiterbildungen in Palliative Care und Palliativmedizin (KoMPaC) und baut auf vorhandenen Kompetenzen im Bereich der medizinischen, pflegenden und therapeutischen Versorgung auf.
Die Fähigkeit, spirituelle Bedürfnisse und Fragen wahrzunehmen, zu adressieren, und dabei dialogfähig und handlungskompetent zu sein, ist eines der Hauptanliegen.
Modul 1: Spiritualität – Zugänge und Klärungen; Spiritualität bei Gesundheit und Krankheit
Modul 2: Spirituelle Bedürfnisse und Spiritual Care-Kompetenzen
Modul 3: Existenzielle Belange wahrnehmen und erfassen
Modul 4: Spirituelle und Existenzielle Kommunikation in der alltäglichen Berufspraxis
Modul 5: Achtsamer Umgang mit Anvertrautem – Schnittflächen und Kontexte
Modul 6: Ist die Seele im Lot? – Gelingende Kommunikation bei unlösbaren Fragen
Modul 7: Verlust und Trauer begegnen
Modul 8: Spirituelle Ressourcen und Kraftquellen: Was tröstet?
Modul 9: Spirituelle Ressourcen und Kraftquellen: Was lässt hoffen?
Modul 10: Hilfreiche Rituale
Dokumente
Termine
Ziele
- umfasst 10 Module mit insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten).
- baut auf vorhandenen Kompetenzen im Bereich der pflegerischen, ärztlichen, therapeutischen und hospizlichen, insbesondere der palliativen Versorgung auf
- ist weltanschauungsübergreifend und berücksichtigt die Herausforderungen einer kulturell, ethnisch und religiös diversen Gesellschaft
- thematisiert im Sinne einer kultursensiblen Begleitung das spirituelle und religiöse Selbstverständnis von Betreuten und Betreuenden in Bezug zur aktuellen Lebenssituation
- ermutigt zu einer ganzheitlichen Begleitung schwerstkranker und/oder alter Menschen in unterschiedlichen Versorgungskontexten
- befähigt und fördert die Wahrnehmung, sprachliche Kompetenz und Handlungsfähigkeit im Umgang mit spirituellen und existenziellen Bedürfnissen
- steigert die Selbstfürsorge und Wahrnehmungskompetenz der Teilnehmenden
- fördert die Zusammenarbeit der am Begleitungsprozess beteiligten Berufsgruppen
Zielgruppe
Hinweis
Adresse
Bischöfliches Studierendenwerk Münster - Tita-Cory-Campus
Albert-Schweitzer-Str. 40
48149 Münster